Mehr als nur ein Achterl

Wien und Wein! Das ist eine Liebesgeschichte, die so alt ist wie die Stadt selbst. Doch während der klassische Heurige Tradition atmet, definieren neue Hotspots die Wiener Weinkultur gerade völlig neu: modern, undogmatisch und mit kompromisslosem Fokus auf Qualität im Glas. Egal ob radikaler Naturwein oder Raritäten-Paradies. Denn vielen Genießern und Genießerinnen geht es nicht mehr nur um das „Achterl“ zwischendurch, sondern um das bewusste Erleben von Herkunft, Handwerk und Terroir.

Weinbars bringen für jede Neugier das passende ins Glas. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Bistro und Bar, zwischen Fachsimpelei und entspanntem Beisammensein. Wir nehmen Euch mit zu den spannendsten Adressen der Stadt.

Heunisch & erben

Seit fast zehn Jahren bespielen Robert Brandhofer und Markus Gould das Lokal mit Geschichte und haben daraus eine ebenso offene wie persönliche Adresse für Weininteressierte gemacht. Heunisch & Erben versteht sich als undogmatische Trinkstube: zugänglich, neugierig, ohne Berührungsängste.

Die Stimmung darf klassisch sein oder locker, je nach Abend. In der Küche setzt Michael Gubik auf einen zeitgemäßen, entspannten Zugang: nicht streng regional oder saisonal, sondern klar am Geschmack orientiert. Und genau das funktioniert.

Der Name verweist auf den Heunisch als eine der wichtigsten Stammsorten der europäischen Weingeschichte, deren „Erben“ sich konsequent in der Weinkarte wiederfinden. Mit über hundert offenen Positionen zählt sie zu den umfangreichsten der Stadt und wird laufend angepasst.

Man findet zwischen bekannten Klassikern, Raritäten und regionale Entdeckungen. Das Ambiente bleibt dabei bewusst reduziert: modern, ruhig und ganz auf den Wein konzentriert. Als „Herr über die Flaschen“ zeichnet Head-Sommelier Florian Jambor hauptverantwortlich für die Weinkarte, auf der neben den ca. 100 offenen Positionen auch rund 1.800 Flaschen-Positionen darauf warten, entdeckt zu werden.

Foto: Heunisch © Heunisch

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ATLAS Bar & Kunstgalerie

Mit der ATLAS Bar & Kunstgalerie wächst Wein über das Glas hinaus zum kulturellen Erlebnis, das Bar, Küche und Galerie unter einem Dach vereint.

In einer kreativen, offenen Atmosphäre stehen Naturweine im Zentrum, ergänzt durch saisonale, regionale Küche und eine Auswahl an CraftDrinks. Die Bar wurde in der Community als „Best Natural Wine Bar of the Year“ ausgezeichnet – ein Hinweis darauf, wie ernst hier die Qualität genommen wird.

Doch ATLAS ist auch Plattform: Kunstschaffende aus unterschiedlichen Disziplinen präsentieren hier ihre Werke, und regelmäßig finden Events, Ausstellungen oder Performances statt. Jenseits des Feierabendglases verschmelzen hier Wein und Kultur zu einem Treffpunkt für Kreative, Neugierige und alle, die Genuss und Inspiration verbinden wollen.

Foto: Atlas © Atlas

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Bolena

Mediterrane Leichtigkeit und Weingenuss gibt es im Bolena – Weinbar & Restaurant, wo mediterrane Küche und erlesene Weine zu einer stilvollen Einheit verschmelzen.

Das Lokal ist ein Klassiker in der Josefstadt, geführt in familiärer Tradition seit 2013 und seit 2014 unter Leitung von Dominik Bolena. Charakteristische Pastagerichte, Meeresfrüchte oder kreative Antipasti treffen hier auf eine Weinkarte, die nicht nur österreichische Spitzenwinzer und - winzerinnen, sondern auch internationale Raritäten präsentiert.

Das Ambiente des Bolena verbindet gemütliche Weinbar-Stimmung mit elegantem Restaurant-Charakter: hohe Räume, warme Holzdetails und eine stilvolle Einrichtung schaffen den passenden Rahmen. Besonders spannend ist, wie hier Küche und Wein miteinander interagieren – die Auswahl der Weine ergänzt die mediterranen Aromen und sorgt dafür, dass Essen und Trinken zu einem fließenden Geschmackserlebnis werden. Ob im Sommergarten oder drinnen bei Kerzenlicht, Bolena steht für Abende, die im Gedächtnis bleiben.

Foto: Bolena © Bolena

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Mast

Im MAST Weinbistro ist Wein mehr als Begleitung, er ist definitiv ein Herzstück des Abends. Gegründet von den zwei erfahrenen Sommeliers Matthias Pitra und Steve Breitzke, die ihre Leidenschaft für biodynamische, biologische Naturweine zur Grundlage des Konzepts gemacht haben, setzt MAST auf eine Auswahl, die überrascht und Neugier weckt. Bio ist hier Standard, nicht Mode – viele Flaschen stammen aus kleinen Lagen, über die die Gastgeber persönlich mit Winzern und Winzerinnen sprechen.

Die Weinkarte wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt als eine der spannendsten in Wien. Doch Wein ohne passende Begleitung wäre nur halber Genuss. In Zusammenarbeit mit Küchenchef Lukas Lacina entsteht eine saisonale, regionale Küche, die den Charakter der Weine unterstreicht. Das Menü ist bewusst spielerisch und leicht, mit kleineren Gängen oder einem sechsgängigen „Chef’s Choice“, bei dem Speisen und Weine im Dialog stehen. Die Kombination aus natürlicher Weinwelt und frisch produzierten Gerichten macht MAST zu einem Treffpunkt für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern verstehen wollen.

Foto: Mast © Mast

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Kiang Wine & Dine

Seit ihrer Rückkehr aus Peking führen Joseph Kiang und seine Frau Li Chen das Kiang Wine & Dine, das die klassische Weinbar-Kultur Wiens mutig neu interpretiert. Das Lokal versteht sich als spannende Schnittstelle zwischen erstklassigem Weinsortiment und chinesischem Streetfood: neugierig, qualitätsbewusst und fernab von Klischees.

Während das reduzierte, minimalistische Design die Brücke zum Wiener Wirtshaus schlägt, rückt die Weinkarte ganz klar ins Zentrum des Geschehens.

Das Angebot ist ebenso tiefgründig wie speziell: Neben präzis gewählten Klassikern aus dem Kamptal oder der Steiermark finden sich hier rare, gereifte Kreszenzen, internationale Größen aus dem Burgund oder Oregon sowie eine mutige Auswahl an Natural- und Orange-Weinen.

Es ist ein Sortiment für Kenner, die das Besondere suchen. Dazu serviert die Küche eine unkonventionelle Hausmannskost, die Einflüsse aus Peking, Chengdu und dem Mittelmeerraum genial vereint. Ob knusprige Ährenfische, Mapo Tofu oder „Challenging“-Spezialitäten wie Kuttelflecksalat. Die Gerichte sind als Tapas konzipiert und fungieren als perfekte, oft pikante Begleiter zum Wein. Im Sommer wird der Schanigarten mit Blick auf die Servitenkirche zum Treffpunkt für alle, die komplexe Weine in einem entspannten, weltoffenen Rahmen genießen wollen.

Foto: Kiang © Weninger

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