Elke Freytag

Foto: Elke Fraytag © Elke Fraytag

Wer die Lindengasse im 7. Bezirk entlangspaziert, kommt an der Hausnummer 14 kaum vorbei, ohne einen Blick in das Schaufenster von Elke Freytag zu werfen. Was hier präsentiert wird, ist das Gegenteil von Massenware: Es ist Mode, die Optimismus, Leichtigkeit und Lebenslust versprüht. Doch hinter den fließenden Stoffen steckt eine präzise Logik, denn die Designerin ist eigentlich ausgebildete Bautechnikerin. Als Quereinsteigerin bringt sie diese strukturelle Klarheit in ihre Entwürfe ein, die sich durch exakte und geradlinige Schnittführungen auszeichnen. „Ich möchte, dass sich Frauen in meinen Designs wohl fühlen und ihre Vorzüge betont werden. Ich sehe meine Mode als zeitlos modern, hochwertig, individuell und nachhaltig", so Freytag.

Nachhaltigkeit ist für Elke Freytag kein Marketing-Begriff, sondern gelebte Praxis. Der Weg von der ersten Skizze bis zur fertigen Präsentation im Schaufenster dauert oft nur zwei Wochen. Das Geheimnis hinter dieser Geschwindigkeit sind extrem kurze Produktionswege: Alle Prototypen und Schnittteile entstehen direkt im Wiener Atelier. Die anschließende Fertigung erfolgt in kleinen Serien oder als exklusive Einzelstücke in ausgewählten Nähereien in Wien und der näheren Umgebung.

Vier Kollektionen pro Jahr bilden das Grundgerüst, doch Stillstand gibt es bei ihr nicht: Alle zwei Wochen wird das Sortiment um ein neues Designstück ergänzt. Ein besonderes Highlight ist die Abendlinie freytag nacht, die mit viel Liebe zum Detail direkt im hauseigenen Atelier im 7. Bezirk gefertigt wird.

Einen eigenen Weg geht das Label auch bei der Materialbeschaffung. Anstatt neue Textilien produzieren zu lassen, greift Elke Freytag auf hochwertige Bestände internationaler Modehäuser zurück – sogenannte „leftover fabrics“. Diese exklusiven italienischen Designerstoffe werden von ihr sorgfältig gesichtet und in limitierte Kollektionen verwandelt.

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