Marktraum Naschmarkt

Foto: Marktraum Naschmarkt © Markus Waches

Marktraum Naschmarkt

Marktraum Naschmarkt: Wiens Markttradition bekommt ein neues Kapitel

Der Naschmarkt gehört zu Wien wie der Stephansdom oder die Ringstraße. Seit Ende 2025 hat der traditionsreiche Markt jedoch einen neuen Auftakt bekommen: den Marktraum Naschmarkt am westlichen Ende des Areals. Die moderne Markthalle aus Glas und Holz verbindet Regionalität, Handwerk und zeitgemäße Marktarchitektur – und schafft damit einen neuen Treffpunkt für Mariahilf.

Foto: Marktraum Naschmarkt © Markus Waches

Schnelle Snacks oder touristische Marktfolklore sucht man hier vergeblich. Stattdessen bringen 13 ausgewählte Standler und Standlerinnen regionale Produzenten und Produzentinnen, Bioqualität und kleine Manufakturen unter ein Dach: täglich frisch gebackenes Brot und Gebäck, Bio-Freilandfleisch aus dem Waldviertel, heimischer Fisch – etwa aus dem Millstätter See oder aus einer Aquaponik-Anlage in der Donaustadt –, Käse von Almen, Pilze und Gemüse direkt von Produzenten und Produzentinnen sowie Honig, Marmeladen, Tee, Kaffee aus eigener Röstung und handgeschöpfte Schokolade aus Wien. Auch ein Blumenhandel und ein Feinkoststand mit regionalen Spezialitäten gehören zum Angebot.

Wir haben beim Marktamt der Stadt Wien nachgefragt, wie sich der neue Marktraum in das Marktgeschehen einfügt.

Mit Dachgarten, Naschpark und Rundumblick gibt es ein neues Highlight mitten im Marktgeschehen. Wie soll sich der Besuch im Marktraum vom klassischen Naschmarkt-Bummel unterscheiden?

Mit dem Marktraum haben wir das Angebot am Naschmarkt ganz bewusst erweitert. Für viele Touristinnen und Touristen ist der Marktraum und der Ausblick von der Dachterrasse bereits jetzt das neue Highlight eines Wienbesuchs. Wo hat man sonst so einen tollen Blick auf die Otto-Wagner-Häuser wie hier? Aber auch die Einheimischen wollen den Marktraum nicht mehr missen.

Der Marktraum ist Markt, Treffpunkt und Konsumraum zugleich – inklusive Aperitivo-Angebot und Snacks. Wie viel Gastronomie braucht eine Markthalle, ohne ihren Charakter zu verlieren?

Gar nicht so viel, denn im kompletten Marktraum gibt es nur einen Marktstand mit einer Gastronomiezuweisung: brutal gut Gastronomie betreibt die Marktbar mit Aperitivo und Snacks. Es ist derzeit auch gar nicht in Planung, dass weitere Markstände mit der Warengruppe Gastronomie dazukommen.

Was unterscheidet den neuen Marktraum am Naschmarkt von anderen Märkten in Wien?

Foto: Marktraum Naschmarkt © Markus Waches

Ganz einfach: Mit der Schaffung und Eröffnung des neuen Marktraums am Naschmarkt bieten wir der Wiener Bevölkerung die besten Lebensmittel an, die sie in Wien kaufen können. Wie bei den Bauernmärkten in Wien gibt es hier kleine Produktionen in Bioqualität. Wenn man sich die Auswahl näher ansieht, merkt man sehr schnell, dass es lauter Produkte mit besonderem Charakter sind. Bei jedem Bissen schmecken diese Lebensmittel einfach anders. Und Blumen aus Wien sind sowieso eine Besonderheit.[

Was bedeutet dieses Projekt langfristig für den Naschmarkt und den Bezirk? Woran wird sich sein Erfolg messen lassen?

Der Marktraum ist schon jetzt als Erfolg zu werten. Die Marktstände werden besonders gut bei der Wiener Bevölkerung angenommen. Der Naschmarkt profitiert vom Marktraum – und natürlich genau so auch umgekehrt.

Workshops, Verkostungen und Events im „Markträumchen“ erweitern das Angebot. Welche Rolle spielt Vermittlung – also das Erklären, Probieren und Erleben?

Das Markträumchen spielt hier eine sehr große Rolle, weil es hier sehr leicht möglich ist, Vorführungen, Showkochen oder Workshops durchzuführen. Das Programm orientiert sich stark an den Jahreszeiten. So bieten die Standlerinnen und Standler Workshops wie beispielsweise Osternester selbst herstellen, Osterschinken richtig zubereiten oder sommerliche Blumensträuße binden an – Formate, die überraschen, unterhalten und gleichzeitig Wissen weitergeben.

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