Foto: Chicken-Karate Team © Chicken-Karate

Chicken Karate

Das Fastfood-Lokal, das mehr kann als Frittieren

Schnell essen, ohne auf Geschmack zu verzichten: Mit Chicken Karate hat das Mochi-Mastermind-Team, Tobias Müller, Sandra Jedliczka, Eduard und Nicole Dimant, am Vorgartenmarkt ein Fastfood-Konzept geschaffen, das bewusst reduziert wirkt und trotzdem viel Liebe zum Detail zeigt. Im Mittelpunkt steht Hähnchen, ergänzt durch vegetarische Optionen, hochwertige Zutaten und ein spannendes Getränkeangebot.

Foto: Chicken-Karate © Chicken-Karate

Der Standort war dabei von Anfang an Teil der Idee. „Wir wollten hier etwas Unkompliziertes und Schnelles machen, das zum Markt passt“, erklärt das Team hinter Chicken Karate. „Es gibt viele Firmen rundherum, die WU ist um die Ecke. Viele Leute möchten in der Mittagspause oder am Abend vor dem Heimgehen schnell noch etwas essen.“

Foto: Chicken-Karate © Chicken-Karate

Ein bewusst einfaches Konzept

Fastfood klingt zunächst simpel, aber tatsächlich sei gerade diese Einfachheit die größte Herausforderung gewesen. „Das war eigentlich das schwierigste Konzept für uns“, sagt das Team. „Fast Food kennt jeder, jeder hat eine Meinung dazu. Da etwas zu entwickeln, das wirklich eigenständig wirkt, war gar nicht so einfach.“

Die Lösung: ein reduziertes Menü mit klarer Handschrift. Die Küche bleibt in der bekannten Mochi-Geschmackswelt, mit japanischen Einflüssen und präzisen Aromen. „Was Mochi an der ganzen Sache ist, sind die Geschmäcker. Wir sind in dieser Geschmackswelt geblieben.“

Hähnchen im Mittelpunkt

„Wie der Name schon sagt, ist Chicken unser Programm“, erklärt das Team. „Aber natürlich gibt es auch vegetarische Gerichte, damit für jeden etwas dabei ist.“

Das Signature-Gericht ist Tori Karaage, japanisch mariniertes, frittiertes Hähnchen. Der Name des Lokals entstand dabei fast nebenbei. „Tori Karaage heißt eigentlich frittiertes Hähnchen auf Japanisch“, erzählen sie. „Viele Gäste haben den Begriff über die Jahre scherzhaft verändert und daraus ‚Tori Karate‘ oder ‚Karate-Hendl‘ gemacht. So ist der Name Chicken Karate entstanden.“

Neben Klassikern wie Burgern in hochwertigen Kiosk Buns wird das Angebot laufend erweitert. Für den Frühling kommen etwa neue Salate auf die Karte.

Foto: Chicken-Karate Chicken Wings © Chicken-Karate

„Bis jetzt ist eigentlich vieles frittiert. Mit den Salaten wollen wir eine frischere Dimension reinbringen.“

Die unterschätzte Getränkekarte

Was auf den ersten Blick übersichtlich aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als überraschend umfangreich. „Wir haben eigentlich gar nicht das Gefühl, dass die Getränkekarte schlank ist", schmunzeln die Gastronomen. Bier gibt es vom Fass und aus dem Kühlschrank in mehreren Sorten, dazu drei Weine glasweise – darunter ausgewählte NaturweineSpritzer vom Fass und hausgemachte Limonaden. Ein Getränkeangebot, das im Fastfood-Kontext mehr als überrascht und den Besuch auch für einen längeren Aufenthalt attraktiv macht.

Imbiss, aber mit Ästhetik

Selbstbedienung, Plastiksessel, offener Grill- und Frittierbereich. Chicken Karate macht von Anfang an klar: Hier geht es schnell, mitnehmen ist ausdrücklich erwünscht. Und doch: massive Holztische, handgetöpferte Schalen, liebevolle Details überall. Ein Widerspruch? Nicht aus Sicht des Hauses. „Für mich persönlich widerspricht sich der Plastiksessel mit der handgetöpferten Schale nicht – sondern gibt eher Seele“, so Sandra Jedliczka.

Genau das ist vielleicht die präziseste Beschreibung für das, was am Vorgartenmarkt entstanden ist: ein Fastfood-Spot in Wien, der zeigt, dass Streetfood, Schnelligkeit und Anspruch einander nicht ausschließen müssen. Und dass der beste Markenname manchmal von den Gästen selbst erfunden wird.

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