Wiener Einkaufsgebiete früher

Franziskanerviertel

Gut versteckt hinter dem Stephansplatz befindet sich ein kleines, charmantes Viertel, das Touristen aber auch Einheimische immer wieder aufs neue in Verzückung versetzt: Das Franziskanerviertel. Seinen Namen hat es aufgrund des Franziskanerklosters und der Franziskanerkirche, welche durch ihren Renaissance-Stil glänzen und die älteste Orgel Wiens – die Wöckherl – beherbergen. Doch das Viertel hat noch einiges mehr zu bieten.

image Der Franziskanerplatz um 1913 sah schon damals wahrlich idyllisch aus   


Ein Spaziergang durch das Franziskanerviertel
Das Franziskanerviertel zählt zu einem der ältesten in ganz Wien. Er zeichnet sich besonders durch seine individuellen, unternehmergeführten Geschäfte aus, die sich seit Jahren um die Wünsche ihrer Kunden kümmern und rund um den Franziskanerplatz dessen Bild prägen. Und obwohl das Viertel auf den ersten Blick eher klein wirkt: Hier befinden sich Fachgeschäfte mit den Kernkompetenzen Mode, Buchhandel. Inneneinrichtung, Kunst, Antiquitäten, Gastronomie, Theater und vieles mehr. 


Charmant, aber dennoch elegant
Hier findet man Bauten der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus und der Biedermeierzeit, der Gründerzeit und des Jugendstils. Die kleinen gewinkelten Gässchen, die schönen Höfe der Häuser, die Durchgänge und Passagen. Hier findet Leben statt. Interpretiert durch alle Menschen, die hier wohnen und ihre Geschäfte machen.
Das Franziskanerviertel ist allemal einen Besuch wert. Hier herrscht buntes Treiben und trotzdem gibt es ruhige Plätze, die perfekt zum Entspannen sowie zum stressfreien Einkaufsbummel dienen. Und wer seinen Tag bei einem leckeren Abendessen oder einem exquisiten Cocktail ausklingen lassen mag, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Von hier aus lässt sich die Stadt wahrlich in vollen Zügen genießen.


image image  Die Weihburggasse um 1940

Bildquellen:
Verlag R. Lechner: "Wien im Zeitalter Kaiser Franz Josephs I"
WStLA/Reiffenstein
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